KaBuRoh
Die Geschichte hinter Kaburoh
Gründergeschichte
Mein erster Kakao war kein großer Plan und auch kein besonderer Moment, den ich gesucht habe. Ich habe ihn auf einem Festival gekauft, einfach aus Neugier. Zu dieser Zeit war ich ohnehin an einem Punkt, an dem ich neu lernen musste, was mir wirklich guttut. Und irgendwie hat mich dieser Kakao Moment nicht mehr losgelassen.
Ich bin Johannes, der Mensch hinter Kaburoh. Und das ist die Geschichte, wie aus einer Tasse Kakao ein Weg geworden ist.

Wo die Reise begonnen hat
Kakao habe ich nicht in einem Café entdeckt, sondern unterwegs, in einer Zeit voller Veränderung. Ich war überrascht, wie viel Ruhe und Wärme in einer Tasse stecken können, wenn man sich wirklich Zeit dafür nimmt.
Was zunächst einfach Neugier war, wurde schnell zu einem kleinen Ritual. Kakao zubereiten, kurz innehalten, bei mir ankommen. Einfach ein Moment, der sich gut angefühlt hat und mich immer wieder daran erinnert hat, etwas langsamer zu werden.
Teneriffa, die Insel des Herzens
Richtig losgegangen ist unsere Reise auf Teneriffa. Dort habe ich Kati kennengelernt, und die Liebe zum Kakao war bei uns beiden schon da, bevor wir uns begegnet sind. Aus zwei einzelnen Tassen wurde eine gemeinsame.
Teneriffa wird auch die Insel des Herzens genannt, und dieses Bild passt für mich gut zum Kakao. Ihm wird seit jeher eine herzöffnende Wirkung nachgesagt. Wer nach einer Erklärung dafür sucht, landet schnell beim Theobromin, das die Gefäße weitet, und im Herzen liegen nun einmal die meisten davon. Ob das die ganze Erklärung ist, maße ich mir nicht an zu wissen. Als Bild für den Ort, an dem alles begonnen hat, trägt es.
Von der eigenen Tasse zur ersten Gemeinschaft
Über Ecstatic Dance, Festivals und die Menschen, die wir dort kennenlernen durften, sind wir tiefer in die Welt des zeremoniellen Kakaos eingetaucht. Wir trafen einen Händler mit direkter Verbindung zu Kakaobauern in Peru, fair gehandelt und biologisch angebaut. Kurz darauf haben Kati und ich unseren ersten 25-Kilo-Block bestellt.
Auf einem Yoga Festival haben wir diesen Kakao dann gemeinsam zubereitet und ausgeschenkt. Das war ein besonderer Moment. Aus einem persönlichen Ritual wurde etwas, das wir teilen wollten.
Wir begannen, Kakaozeremonien zu geben, mit Yin Yoga, Musik und Menschen, die genau wie wir einen bewussteren Gegenpol zum Alltag gesucht haben. Aus einer Bestellung wurde die nächste, aus einzelnen Begegnungen entstand eine Community und aus einem Projekt ein echtes Herzensprojekt.

Kakao Buddha war das erste Kapitel
Aus diesen Zeremonien, Begegnungen und dem gemeinsamen Weg mit Kati entstand 2025 Kakao Buddha.
Der Name kam vor allem anderen. Kakao Buddha, das ist für mich der Buddha, der auf der Schokowelle reitet. Kakao hat für mich eine sanfte Wachheit, in der man seine Emotionen reiten kann statt von ihnen mitgerissen zu werden. In Kontakt mit ihnen, aber nicht unter ihnen.
Dazu kommt eine Kleinigkeit, die ich bis heute mag: Ich komme aus Franken, und dort klingt „Kakao Buddha“ in der Aussprache wie „Kakaobutter“. Was zuerst wie ein Versprecher wirkt, trifft es eigentlich ganz genau. Bei herkömmlichem Kakaopulver wird die Butter vom Kakao getrennt. Bei uns bleibt sie drin. Der Kakao darf wieder ganz sein, vollständig und ungeteilt, und genau da löst sich der Dualismus auf.
Was Kakao für uns war
Kati und ich haben in dieser Zeit viel Schattenarbeit gemacht. Yoga und Kakao haben uns da hindurchbegleitet und uns geholfen, alte Muster anzuschauen und unsere Energie neu auszurichten. Das Gefühl, immer wieder von unsichtbaren Ketten heruntergezogen zu werden, durfte an vielen Stellen leiser werden. Unsere Liebe durfte sich mit jeder Tasse Kakao ein Stück stärken.
Ehrlich gesagt ist das kein abgeschlossenes Kapitel, sondern weiterhin ein Prozess. Der Kakao war dabei ein stiller Begleiter. Er hat sich nie in den Vordergrund gestellt, aber er war da. Und ja, das hat auch mit dem zu tun, was in ihm steckt. Es hat uns Kraft gegeben, in den eigenen Emotionen nicht unterzugehen, sondern uns hinzusetzen, ruhig zu werden und wirklich hinzuschauen.
Warum daraus Kaburoh wurde
Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich den Weg weitergehen möchte, mit noch mehr Klarheit und Verantwortung für Herkunft, Qualität und echte Partnerschaften.
So ist Kaburoh entstanden. Dieselbe Wärme, dasselbe Herz, aber mit einem klareren Blick darauf, woher unser Kakao kommt, wie er verarbeitet wird und was es bedeutet, ihn bewusst weiterzugeben.
Der Name trägt beides in sich. Am Anfang stand die Kurzform von „Kakao Buddha Roh“. Das „Roh“ bedeutet dabei nicht, dass unser Kakao unverarbeitet ist. Er wird fermentiert und schonend statt industriell geröstet, ohne Alkalisierung und ohne Zusätze. Für mich steht es für minimale, ehrliche Verarbeitung. Heute steht Kaburoh für mich zusätzlich für Kakao Buddha Ritual öffnet Herzen, auf Englisch: Ritual opens Hearts.
Mir geht es nicht um große Versprechen. Kakao ist kein Wundermittel. Aber eine bewusst zubereitete Tasse kann Raum schaffen für Ruhe, Verbindung, ein Gespräch, eine Yogastunde oder einfach einen Moment mit sich selbst.
Kakao für Köln
Ein Ort, an dem dieser Gedanke für mich besonders lebendig wird, ist das Yoga Liebe Studio in Köln. Kati leitet es, und wir halten einander bis heute den Rücken frei. Ich unterstütze sie bei Yoga Liebe, sie unterstützt mich beim Kakao. Dort steht Kaburoh Kakao für alle Menschen aus Köln bereit, die ihn kennenlernen, genießen oder in ihren Alltag und ihre Praxis integrieren möchten.
Es ist schön zu sehen, wenn aus etwas, das für mich einmal mit einer einzelnen Tasse auf einem Festival begonnen hat, ein gemeinsamer Moment für viele Menschen werden kann.

Herkunft ist Teil der Verantwortung
Je tiefer ich in die Welt des Kakaos eingestiegen bin, desto wichtiger wurde für mich die Frage nach der Herkunft. Wer baut den Kakao an? Unter welchen Bedingungen? Wie wird er fermentiert und verarbeitet? Und was kann ich wirklich nachvollziehen?
Kaburoh baut auf diesem Anspruch auf: auf ehrliche Beziehungen zu den Kakaoerzeugern in Peru, auf Transparenz statt schöner Geschichten und auf Respekt für die Menschen und die Natur, die hinter jeder Tasse stehen. Mehr dazu liest du auf unserer Seite Herkunft Peru.
Was mich antreibt
Kaburoh soll eine Marke sein, der man vertrauen kann. Nicht, weil sie alles verspricht, sondern weil sie ehrlich bleibt.
Mir sind eine reine Herstellung, faire Bedingungen für die Menschen vor Ort und ein Anbau im Einklang mit der Natur wichtig. Und ich wünsche mir, dass Kaburoh Menschen verbindet, in Studios, auf Retreats, in Zeremonien oder einfach zu Hause am Küchentisch.
Genau wie damals auf dem Festival.
Ride the Wave
Ich trinke bis heute gerne Kakao. Nicht, weil man ihn braucht, um einen besonderen Moment zu erleben, sondern weil er mich immer wieder daran erinnert, mir diesen Moment auch wirklich zu nehmen. Und weil da immer diese eigene Buddha Kraft ist, die auf der Welle reitet.
Alles Liebe
Johannes